15.01.2026 Brauerei Schleicher steht zum Bayerischen Umwelt- und Klimapakt

Sebastian Straubel überreicht an Oskar Dölliger eine Urkunde mit dem Logo des bayerischen Umwelt- und Klimapakts. Daneben steht Bürgermeisterin Nina Liebermann mit einer Weinflasche als Präsent in der Hand.
Der Umwelt- und Klimapakt als Überzeugungstat: Landrat Sebastian Straubel (links) und Bürgermeisterin Nina Liebermann gratulieren Oskar Döllinger für die dritte Zertifizierung als Partner im Umwelt- und Klimapakt des Freistaats Bayern.

Bereits zum dritten Mal hat die Brauerei Schleicher in Kaltenbrunn die Anforderungen erfüllt, um offiziell als Partner im Umwelt- und Klimapakt Bayern gelistet zu werden. Für Martin Schmitz, den Wirtschaftsförderer des Landkreises Coburg, kommt diese Auszeichnung nicht überraschend: „Die Brauerei Schleicher ist geprägt von einem hohen Innovationsgeist und hat den Mut, immer wieder neue Dinge auszuprobieren.“

Neu – das war der Umwelt- und Klimapakt bei seiner Einführung vor gut 30 Jahren für viele Unternehmen. „Lange hieß es, dass Umweltschutz und wirtschaftlich erfolgreiches Handeln nicht miteinander vereinbar seien“, erinnerte Landrat Sebastian Straubel bei der Überreichung der Partner-Urkunde an Firmenchef Oskar Döllinger im Kaltenbrunner „Bräustübla“. Doch schnell habe der Umwelt- und Klimapakt gezeigt, dass dies sehr wohl möglich sei. Dass jedes Jahr mehrfach Unternehmen aus dem Landkreis Coburg die von Umweltminister Thorsten Glauber unterzeichneten Partner-Urkunden für die Umwelt- und Klimapakt überreicht bekommen, mache ihn stolz, sagte der Landrat: „Denn so senden wir die Botschaft hinaus in unsere Region: Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz können miteinander funktionieren.“

Aber es braucht schon eine gewisse Entschlossenheit dafür. Oskar Döllinger jedenfalls berichtete davon, dass es mehr als nur Geld koste, wenn sein Unternehmen seine Produktion möglichst umweltverträglich gestalten wolle: „Man muss auch mit Ungemach und Meinungsverschiedenheiten rechnen.“ Aber trotz alledem – der Chef der Kaltenbrunner Familienbrauerei ist weiterhin fest entschlossen, gerade beim Energieverbrauch in Zukunft noch dicke Bretter zu bohren. „Unser Ziel bleibt es, unseren Betrieb auf lange Sicht energieautark betreiben zu können“, sagte der Braumeister. Dafür hat die Brauerei Schleicher in enger, aber nicht einfacher, Abstimmung mit der Gemeinde Itzgrund den Bau einer Freiflächen-Fotovoltaikanlage auf der Freiberger Höhe auf den Weg gebracht.

Dieses gemeinschaftlich umgesetzte Projekt und erst recht die Brauerei Schleicher bezeichnete Bürgermeisterin Nina Liebermann als Dinge, auf die die Gemeinde Itzgrund mit Stolz blicke. „Es zeugt von Innovationsgeist, dass es sich die Brauerei Schleicher zum Ziel gesetzt hat, ihren Strom komplett klimaneutral zu erzeugen“, sagte die Bürgermeisterin. Für Oskar Döllinger als „bekennenden Fan“ erneuerbarer Energien steht die Teilnahme am Umwelt- und Klimapakt als Beleg dafür, nicht nur im Hier und Jetzt zu wirtschaften: „Unser Denken und Handeln geht bereits über die nächste Generation hinaus.“

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