24.04.2026 Erfolgreiche Integrationskonferenz 2026 im Landkreis Coburg – Starker Austausch und wertvolle Impulse für die Zukunft

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Zur Integrationskonferenz am 17. April kamen 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit und ohne Integrationshintergrund ins Landratsamt Coburg, um gemeinsam sich weiter zu vernetzen und Integrationsarbeit sichtbar zu machen.

Der Landkreis Coburg blickt auf eine erfolgreiche Integrationskonferenz 2026 zurück, die am 17. April im Landratsamt stattfand. Sie bildete den feierlichen Abschluss der dritten Förderperiode des Projekts „Integrationslotsen“, das vom Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration gefördert wird. Insgesamt haben 80 Personen mit und ohne Migrationshintergrund an der Veranstaltung teilgenommen.

Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wohlfahrtsverbänden, Sprachkursträgern sowie ehrenamtlich Engagierte kamen zusammen, um die Integrationsarbeit im Landkreis sichtbar zu machen, sich zu vernetzen und gemeinsame Perspektiven zu entwickeln.

Der Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Karl Straub, hob das Ehrenamt als tragende Säule der Integration hervor: „Unsere Ehrenamtlichen in Bayern und ganz Deutschland leisten hervorragende Arbeit.“ Damit die Freiwilligen vor Ort kompetente Ansprechpartner auf Ebene der Verwaltungen haben, brauche es auch künftig die Integrationslotsen. Davon sei der Freistaat Bayern überzeugt, sagte Straub, und kündigte an, dass das Programm der Integrationslotsen auf jeden Fall weiter finanziell unterstützt werde.

Für Landrat Sebastian Straubel war die Integrationskonferenz der richtige Weg, um die von vielen Ehrenamtlichen getragene Integrationsarbeit im Coburger Land sichtbarer zu machen. Bei den engagierten Einzelpersonen und Gruppen in den Kommunen bedankte sich Sebastian Straubel ausdrücklich: „Integration ist kein einmaliges Ereignis, sondern ein fortlaufender Prozess, der von vielen Akteuren getragen wird.“ Die Konferenz zeige, dass hier im Coburger Land im Bereich der Integration sehr viel geleistet werde.

Beim „Markt der Möglichkeiten“ präsentierten sich zahlreiche regionale Initiativen und Projekte. Neben Landrat Straubel und Karl Straub nutzten auch Bürgermeisterinnen und Bürgermeister die Gelegenheit, sich über die Vielfalt der Angebote zu informieren und mit Engagierten ins Gespräch zu kommen. Bürgermeister Bastian Büttner aus Niederfüllbach hat dabei anschaulich die Integrationsarbeit in seiner Kommune vorgestellt: So bietet Niederfüllbach eine Vielzahl an Angeboten für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, wie zum Beispiel eine Schreibwerkstatt, ein Sprachcafé sowie regelmäßig stattfindende Bastelangebote.

Darüber hinaus fand ein intensiver Austausch mit Trägern und hauptamtlich Tätigen statt, darunter die VHS Coburg, der Caritasverband, die AWO, der Jugendmigrationsdienst, ASCO Coburg, das Koordinierungszentrum für Bürgerschaftliches Engagement sowie Projekte wie ELTERNTALK und MiMi. Dabei wurde deutlich, dass die Integrationsarbeit im Landkreis Coburg auf einem starken Zusammenspiel von haupt- und ehrenamtlichen Strukturen basiert.

Ein zentraler Bestandteil der Konferenz waren Dialogrunden, in denen Ehrenamtliche, Hauptamtliche und kommunale Vertreterinnen und Vertreter zu migrationsrelevanten Themen diskutierten. Im Fokus standen der gesellschaftliche und wirtschaftliche Mehrwert von Zuwanderung, aktuelle Herausforderungen sowie Bedarfe im Integrationsbereich. Auch die Rolle des Ehrenamts wurde vertieft beleuchtet. Die moderierten Gespräche ermöglichten einen strukturierten und gewinnbringenden Austausch.

Organisiert und durchgeführt wurde die Konferenz von den Integrationslotsinnen Nathalie Dikomey und Alisa Büttner. Sie begleiten ehrenamtliche Projekte, beraten Engagierte und stärken durch Schulungen und Weiterbildungsangebote das Integrationsnetzwerk im Landkreis. Für sie war die Integrationskonferenz 2026 ein voller Erfolg: „Damit setzt der Landkreis Coburg ein klares Zeichen für gelebte Integration, starke Zusammenarbeit und den nachhaltigen gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Region.“ 

Die Ergebnisse der Dialogrunden werden derzeit ausgewertet und sollen in ein zukünftiges Integrationskonzept für den Landkreis Coburg einfließen. 

 

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Niederfüllbachs Bürgermeister Bastian Büttner, die Ehrenamtliche Arja Pyykkönen-Betker, Integrationsbeauftragter Karl Straub und Landrat Sebastian Straubel schauen gemeinsam auf die Aktionen der von Pyykkönen-Betker geleiteten Sprachfördergruppe für Kinder und Jugendliche in der Gemeinde Weitramsdorf.
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Die beiden Integrationslotsinnen Alisa Büttner und Nathalie Dikomey (links), der Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung Karl Straub, Landrat Sebastian Straubels sowie Nadine Wuttke vom Planungsstab Landkreisentwicklung und Freiwilligenmanagerin Tanja Altrichter vom Koordinierungszentraum Bürgerliches Engagement freuten sich über die rege Teilnahme an der Integrationskonferenz 2026.

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