21.05.2026 Landkreis ertüchtigt Atemschutzübungsanlage in Ebersdorf

Die Aufgaben der Atemschutzgeräteträger gehören zu den gefährlichsten Bereichen des Feuerwehrdienstes. „Näher dran am Feuer ist beim Einsatz niemand“, sagt Kreisbrandrat Stefan Püls. Um den mehr als 700 Atemschutzgeräteträgern bei den Feuerwehren bestmögliche Voraussetzungen für die vorgeschriebenen Ausbildungen und Leistungsnachweise zu bieten, hat der Landkreis Coburg kräftig investiert: Mit einem Kostenaufwand von knapp 190.000 Euro wurde die teilweise veraltete technische Ausstattung der Atemschutzübungsanlage in Ebersdorf komplett erneuert.
Auch Landrat Sebastian Straubel war dabei, als die Übungsanlage bei der Feuerwehr Ebersdorf nach vierwöchiger Umbauphase wiedereröffnet wurde. Der Landkreis lege großen Wert darauf, die Atemschutzgeräteträger bei ihrer anspruchsvollen Aufgabe bestmöglich zu unterstützen, betonte der Landrat: „Sie sind direkt im Gefahrenbereich im Einsatz. Durch unsere dringend notwendige Investition in diese Anlage helfen wir ihnen dabei, mit der nötigen Fitness und den erforderlichen Kenntnissen über die richtige Vorgehensweise gut vorbereitet zu sein, wenn es ernst wird.“
Nach der umfangreichen Ertüchtigung erfüllt die 1992 eingeweihte Atemschutzübungsanlage wieder alle gesetzlichen Vorgaben. Neben der Leitstandtechnik wurden auch Trainingsgeräte wie Laufband und Endlosleiter erneuert. Hinzu kamen weitere moderne Übungsgeräte. Insgesamt entsteht dadurch ein hohes Niveau in der Ausbildung. „Gerade beim richtigen taktischen Vorgehen haben wir nun viele neue Möglichkeiten“, erklärt Kreisbrandrat Stefan Püls. Die digitale Auswertung der Übungen ermögliche es dem Team um Kreisbrandmeister Michael Hager, Leiter der Übungsanlage, den Aktiven im Nachgang wertvolle Hinweise zur richtigen Vorgehensweise zu geben.
Auch organisatorisch bringt die Modernisierung Vorteile mit sich: Durch die zentrale Verwaltung der Daten aller Atemschutzgeräteträger im Landkreis wird die Kreisbrandinspektion zu einem wichtigen Dienstleister für die Feuerwehren bei der Verwaltung ihrer Aktiven. So stehen in Ebersdorf ab sofort alle erforderlichen Nachweise über Untersuchungen und absolvierte Übungsdurchgänge digital zur Verfügung. Das erleichtert die organisatorische Arbeit deutlich. Gleiches gilt für die Möglichkeit, Termine – etwa für die jährlich vorgeschriebene Belastungsübung der Atemschutzgeräteträger – künftig direkt online zu buchen.
„Die Digitalisierung erspart uns und den Feuerwehren inzwischen viel zeitlichen Aufwand“, sagt Stefan Püls. So bleibe mehr Zeit für das, worauf es bei der Feuerwehr entscheidend ankomme: eine qualitativ hochwertige Ausbildung als Grundlage für sicheres und erfolgreiches Arbeiten im Einsatz.


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