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Studium

Ihre Ansprechpartner:

für die Buchstaben A-F
Karl Kolb
Telefon  09561 514-222

für die Buchstaben G-M
Susanne Baumbach
Telefon  09561 514-221

für die Buchstaben N-Z
Norbert Maessen
Telefon  09561 514-220

Sofern Sie sich entschließen möchten oder sich schon entschlossen haben, in der Bundesrepublik Deutschland zu studieren, möchten wir Ihnen mit den folgenden Informationen zu Seite stehen.

Sie können sich mit den für Sie relevanten Einreise- und Aufenthaltsformalitäten vertraut machen und helfen, unnötige Komplikationen und überflüssige zeitliche Verzögerungen zu vermeiden.

Voraussetzung für die Einreise:
Voraussetzung für die Einreise in die Bundesrepublik Deutschland ist ein Visum für den Aufenthaltszweck Studium. Den entsprechenden Antrag dazu müsen Sie bei der für Ihren Heimatwohnort zuständigen deutschen Auslandsvertretung (Botschaft, Konsulat usw) stellen. Erst mit erteiltem Visum können Sie zum Studium in die Bundesrepublik einreisen.
Die Staatsangehörigen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie Islands, Liechtensteins, Norwegens, der Schweiz, Australiens, Israels, Japans, Kanadas, Neuseelands und der Vereinigten Staaten von Amerika bedürfen keines Einreisevisums.

Erteilung der Aufenthaltserlaubnis:
Nach Ihrer Ankunft in Deutschland, müssen Sie sich mit Hauptwohnsitz an Ihrem Wohnort anmelden und bei der dann für Sie zuständigen Ausländerbehörde vorsprechen. Hier müssen Sie innerhalb der Gültigkeitsdauer Ihres Visums eine Aufenthaltserlaubnis beantragen. Aus dieser Aufenthaltserlaubnis können Sie auch ersehen, ob und in welcher Art Ihnen die Aufnahme einer unselbständigen Erwerbstätigkeit neben Ihrem Hauptaufenthaltszweck erlaubt ist.
Legen Sie als Student oder als Studienbewerber bei Beantragung Ihrer Aufenthaltserlaubnis folgende Unterlagen vor:
- vollständig ausgefülltes Antragsformular
- ein aktuelles Lichtbild
- Ihren gültigen Nationalpass
- Nachweis über Ihren Aufenthaltszweck (z.B. Immatrikulationsbescheinigung)
- Nachweis über die Sicherung Ihres Lebensunterhalts (z.B. Stipendienbescheinigung, Einzahlung einer Sicherheitsleistung auf ein Sperrkonto in Deutschland, Hinterlegung einer jährlich zu erneuernden Bankbürgschaft bei einer Bank in Deutschland.
Der Nachweis über die Sicherung des Lebensunterhalts kann auch in Form einer Verpflichtungserklärung nach § 68 Aufenthaltsgesetz erbracht werden).
- Nachweis über einen ausreichenden Krankenversicherungsschutz (z.B. Mitgliedskarte der gesetzlichen Krankenversicherung oder Versicherungsschein einer privaten Krankenversicherung).
- Ärztliche Gesundheitsbescheinigung
- Bestätigung über die Anmietung von Wohnraum (Mietvertrag oder Bestätigung des Vermieters)

Besonderheiten Studienkolleg:
Studienbewerber, die noch nicht die Voraussetzungen für die Aufnahme eines Fachstudiums besitzen, können diese am Studienkolleg bei den Fachhochschulen des Freistaates Bayern in Coburg vorher erwerben. Für nähere diesbezügliche Einzelheiten wenden Sie sich bitte direkt an das Studienkolleg Coburg.
Zu beachten ist dabei, dass nach den geltenden ausländerrechtlichen Bestimmungen die Vorbereitungszeit zum Erwerb der Studienvoraussetzungen in der Regel nicht länger als zwei Jahre dauern darf. Diese zwei Jahre schließen alle vorbereitenden Maßnahmen wie z.B. Sprachkurs, Studienkolleg usw. ein. Eine Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis zum Zweck studienvorbereitender Maßnahmen über zwei Jahre hinaus ist in der Regel nicht möglich.

Besonderheiten Sprachkurs:
Zulassungsvoraussetzung für die Aufnahme eines Studiums ist für ausländische Studienbewerber regelmäßig eine erfolgreich absolvierte Sprachprüfung. Eine Aufenthaltserlaubnis für die Teilnahme an einem vorbereitenden Sprachkurs setzt unter anderem voraus, dass es sich um einen so genannten Intensivsprachkurs mit einem regelmäßigen Unterricht von mindestens 18 Wochenstunden (entspricht 24 Unterrichtsstunden à 45 Minuten) handelt, welcher auf den Erwerb umfassender Deutschkenntnisse gerichtet ist.
Ein solcher Kurs zur Vorbereitung auf die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) wird z. B. am Studienkolleg Coburg angeboten.
Abend- und Wochenendkurse erfüllen diese Voraussetzungen nicht!
Die Aufenthaltserlaubnis zur Vorbereitung auf die Sprachprüfung darf nur für längstens 12 Monate erteilt werden. Eine darüber hinaus gehende Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis ist nur in seltenen Ausnahmefällen möglich.

Erwerbstätigkeit neben dem Studium / Studienkolleg:
Ausländische Studenten dürfen neben dem Studium grundsätzlich nur eine vorübergehende Beschäftigung ausüben, welche 90 Arbeitstage im Jahr nicht überschreitet. Eine längerfristige Erwerbstätigkeit kann als Teilzeitbeschäftigung nur zugelassen werden, wenn dadurch der auf das Studium beschränkte Aufenthaltszweck nicht verändert und dessen Erreichen nicht wesentlich erschwert oder verzögert wird. Eine solche Beschäftigung kommt deshalb nur in besonderen Ausnahmefällen, etwa für eine studentische Nebentätigkeit an der Hochschule oder an einer wissenschaftlichen Einrichtung in Betracht. Die arbeitsrechtlichen Vorschriften bleiben hiervon unberührt.
Ausländern, die sich zur Studienvorbereitung am Studienkolleg Coburg befinden, ist die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit nur während der offiziellen Semesterferien gestattet.

Wichtige Hinweise:
Bei diesen Informationen handelt es sich lediglich um eine Zusammenstellung der wichtigsten Regelungen. Nähere Informationen, insbesondere zu Ausnahmen, Besonderheiten und zum Verfahren,  erhalten Sie hinsichtlich der Arbeitsgenehmigung vom zuständigen Arbeitsamt, bezüglich der Aufenthaltserlaubnis von der zuständigen Ausländerbehörde.
Ein Wechsel der Studienrichtung ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich und muss deshalb in jedem Fall vorher mit der zuständigen Ausländerbehörde abgesprochen werden. Da es sich hierbei um eine Änderung des Aufenthaltszwecks handelt, besteht die Gefahr des Erlöschens Ihrer Aufenthaltserlaubnis, was eine Verpflichtung zur unverzüglichen Ausreise aus dem Bundesgebiet zur Folge haben könnte.

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